Invest 1×1 Weblog

13. August 2007

Aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:47

Was die Tumulte an der Börse in der letzten Woche KW 31 an den Märkten ausgelöst hat, war nicht nur der Auszahlungsstopp der BNP Paribas, die letzte Woche für 3 ihrer Fonds einen Auszahlungsstopp verhängte und die 339 Mrd $, die die Zentralbanken in den letzten beiden Tagen (Do+Fr) in das System pumpten, um die Märkte offen zu halten.
Auch die stärker werdende Rethorik zwischen USA und China. China ließ über zwei ( ungewöhnlich) hochrangige Ökonomen (einer von Ihnen He Fan und Xia Bin) aus dem Umfeld von „think tanks” verlauten, dass China die Währungsreserven im Falle von Handelsbeschränkungen seitens der USA als politische Waffe gegen die USA einsetzen könnte. Oft werden Veränderungen in der chinesischen Politik über die Signale aus solchen „think tanks” und akademischen Kreisen eingeleitet.

Im Zusammenhang sind solche Äusserungen mit dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zu sehen, der bis November diesen Jahres läuft und nun in seine heisse Phase kommt. Ein beliebtes Instrument zum Stimmenfang ist das „China-Bashing” (china-verprügeln). Das wird auch so von den Chinesen wahrgenommen.
Denn der enorme Yen Wertzuwachs in Japan zwischen 1985 und 1995 und die daraus resultierende Wirtschaftslethargie in Japan ist für China Warnung und Beispiel genug, um nicht in die gleiche Situation zu kommen.

Auch die USA könnte nicht wirklich an einer starken Aufwertung des Yuan und damit an ein Abwertung des US $ interessiert sein, da sich durch die hohe Import Abhängigkeit der US-Wirtschaft höhere Importpreise wieder in höheren Inflationsraten niederschlagen. Und damit höheren Zinsen und geringerem Wirtschaftswachstum . Auch würde letztendlich ein starker Yuan keinem wirklich nutzen, denn die Produktionsstandorte würden dann in die Nachbarländer, wie Vietnam, die dann einen Lohnkostenvorteil gegenüber China hätten, abwandern. Ein schwacher Dollar ist auch immer mit steigenden Preisen für Rohstoffe verbunden, so das dies noch mal zu einer Steigerung der Inflationsrate führt.

1 Kommentar »

  1. hey…

    wonderful…

    Trackback von Mp3 — 2. August 2008 @ 02:01

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