Investmentfonds als Kapitalanlage

Beim Geld anlegen in Fonds (Investmentfonds) wird das Anlagevermögen gesammelt und in vorher festgelegten Anlagezielen investiert wie z.B. in Aktien, Immobilien, Mischfonds, Rentenfonds. Durch die Beteiligung an einem Investmentfonds wird der Investor Miteigentümer am Fondsvermögen und hat entsprechenden Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis. Die Schwankungen an den Börsen in den letzten Jahren haben die Anleger verunsichert und zur Streuung ihres Risikos veranlasst. Deshalb ist es sinnvoll möglichst alles zu Fonds zu erfahren.

Bei einem konservativen Value Ansatz basiert die Bewertung auf der Ertragskraft , die Unternehmen innerhalb eines kompletten Konjunkturzyklus (i.d.R. 3-5 Jahre) erreichen können. Der Fokus liegt eher auf dem Wert des Unternehmens, als auf dem Wert der Aktie. Vorrangiges Ziel ist die Erhaltung des Kapitals und die Erwirtschaftung einer langfristig absoluten Rendite für den Investor. Es wird in Unternehmen unterschiedlicher Sektoren in verschiedenen Ländern investiert. Des weiteren kommen nur Unternehmen mit fundierten und bewährten Geschäftsmodellen, die im Hinblick auf ihre Ertragskraft unterbewertet sind in die nähere Auswahl. Dabei muss das Unternehmen auch in der Lage sein, dauerhaft und in bedeutendem Umfang frei verfügbaren Cash-Flow (Ertragskraft) zu erwirtschaften. Kurzfristige Investmentmethoden spielen hier keine Rolle und ein mehrstufiges Auswahlverfahren sorgt für die optimale Portfoliozusammensetzung.
Regionenfonds erfreuen sich bei Anlegern wachsender Beliebtheit, weil sie sich hervorragend zur Beimischung ins eigene Portfolio eignen.
Europa ist eine attraktive Anlageregion geworden. Viele Unternehmen profitieren von den Umstrukturierungsmaßnahmen der letzten Jahre. Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen führen zu deutlich höherer Profitabilität europäischer Unternehmen. Die USA sind die größte Volkswirtschaft der Erde und oft die Lokomotive der Weltwirtschaft. Die US-Börsen vereinigen über 50% des weltweiten Börsenkapitals auf sich. 220 von 500 der weltweit größten Unternehmen stammen aus den USA.
Die nordischen Länder wie Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark sind zu einer Wirtschaftsregion von hoher Innovationskraft, geringer Arbeitslosigkeit und ertragsstarken Unternehmen, sowie stabilen poitischen Verhältnissen geprägt. In diesen Ländern wird besonders viel Wert auf Rechtssicherheit, Investitionsschutz und freien Kapitalverkehr Wert gelegt, im Vergleich zu Ländern wie China, Rußland, Brasilien, Indien. Wichtige Themen sind hier Handel, Rohstoffe und Telekommunikation.

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